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Buddenbrookhaus

Heinrich- und Thomas-Mann-Zentrum

In der Mengstraße 4 finden Besucher das Herzstück des ersten deutschsprachigen Gesellschaftsromans von Weltgeltung, „Buddenbrooks: Verfall einer Familie“. Der von Thomas Mann verfasste Familienroman beschreibt die über vier Generationen verlaufende Geschichte einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie und illustriert anschaulich das hanseatische Großbürgertum. Hinter der spätbarocken Fassade des Buddenbrookhauses lebte jedoch nicht nur die fiktive Familie, sondern auch Thomas Mann selbst. Vom Kauf durch den Großvater Johann Siegmund Mann 1842 bis zum Verkauf des Anwesens 1891 lebte und arbeitete die Familie Mann in der Mengstraße 4. Seine eigene Familiengeschichte nutzte der Schriftsteller als Vorlage für seinen erfolgreichen Roman, für welchen Thomas Mann 1929 den Nobelpreis erhielt.

1991 kaufte die Stadt mit Unterstützung der Bundes- und Landesregierung das Buddenbrookhaus und baute es zu einem Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum aus. Seit 2000 informieren die zwei Dauerausstellungen „Die Buddenbrooks - ein Jahrhundertroman“ und „Die Manns - eine Schriftstellerfamilie“ sowohl über die Roman- als auch über die Mannfamilie. Schriftstücke sowie Bild- und Tonmaterial zeichnen den Lebensweg der Familie Mann nach. Die Ausstellung um die Buddenbrooks führt den Besucher in den Roman dank detailgetreuer Rauminszenierung. Daneben wird die Wirkungsgeschichte des Werkes verdeutlicht. Das Buddenbrookhaus hat täglich geöffnet und bietet regelmäßig Führungen an.