Unsere Highlights aus
Lübeck
BuddenbrookhausLübeck
Heiligen-Geist-Hospital
Lübecker Bucht
Lübecker Rathaus
Lübecker Stadttore
Lübeck-Travemünde
Niederegger
St.-Marien-Kirche
Viermastbark
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Hier finden Sie einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten von Lübeck.Zu diesen Highlights lohnt sich auf jeden Fall ein kleiner oder auch größerer Besuch.
Buddenbrookhaus
Das Buddenbrookhaus (Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum) in Lübeck ist seit 1989 eine Gedenkstätte in Trägerschaft der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck. Es beherbergt den Förderverein Buddenbrookhaus, die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft, die Heinrich Mann-Gesellschaft und die Erich Mühsam-Gesellschaft. Im Haus befindet sich ein Museum mit zwei festen Ausstellungen: „Die Buddenbrooks – Ein Jahrhundertroman“ und „Die Manns – eine Schriftstellerfamilie“. Ferner gibt es eine Etage für wechselnde Sonderausstellungen. Das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum ist Forschungsstätte und Trägerorganisation der Ausstellungen und literarischen Veranstaltungen.
Foto: © T. Bolten / Wikimedia Commons
Heiligen-Geist-Hospital
Neben der Jacobikirche befindet sich das Heiligen-Geist-Hospital. Dieses 1286 von den wohlhabenden Bürgern der Stadt Lübeck errichtete Gebäude am Koberg ist eine der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt und eines der bedeutendsten Bauwerke der Lübecks. Es wurde errichtet, um den Armen, Kranken und Alten in Lübeck einen Platz zu bieten. Bis in die 1970er Jahre wurde die große Halle mit den heute noch zu besichtigenden, im 19. Jahrhundert errichteten Kabäuschen mit je ca. 3 qm Wohnfläche als Altersheim genutzt, bevor die Seniorinnen und Senioren in einen moderneren Seitenflügel mit größeren Zimmern umziehen durften. Zur Weihnachtszeit findet hier einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands statt, bei dem die Kunsthandwerker jeweils eines der Kabäuschen besetzen, um Ihre Waren zu verkaufen.
Foto: © Anne Bermüller / PIXELIO
Lübecker Bucht
Die Lübecker Bucht erstreckt sich von Boltenhagen im Osten bis zur Insel Fehmarn im Norden und ist Teil der Mecklenburger Bucht. Besonders im westlichen Teil der Lübecker Bucht reihen sich die beliebten Seebäder, wie an einer Perlenschnur, aneinander. Die bekanntesten und bei Urlaubern am beliebtesten Seebäder sind Grömitz und Timmendorfer Strand.
Die Lübecker Bucht ist ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Einmal im Jahr wird die Bucht zum Mekka der Segelfreunde. Ende Juli eines jeden Jahres findet in der Lübecker Bucht die Travemünder Woche statt, die zweitgrößte Segelsportveranstaltung der Welt.
Foto: © Karl-Heinz Geiss / Wikimedia Commons
Lübecker Rathaus
Das Rathaus der Hansestadt Lübeck gilt heute trotz seiner sehr verschiedenartigen Teile als eines der schönsten und ältesten deutschen Rathäuser. Ein historischer Reisebericht nannte das Lübecker Rathaus einmal ein "steinernes Märchen". Noch heute erfüllt es seine Aufgabe als Sitz der Verwaltung, Tagungsort der Bürgerschaft und ihrer Ausschüsse sowie des Senats. Soweit keine Veranstaltungen im Lübecker Rathaus stattfinden, sind Besichtigungen montags bis freitags um 11, 12 und 15 Uhr möglich.
Foto: © Arnold Paul / Wikimedia Commons
Lübecker Stadttore
Bis ins 19. Jahrhundert hatte Lübeck vier Toranlagen, heute existieren nur noch zwei von ihnen. Das Holstentor ("Holstein-Tor") ist das wohl bedeutendste erhaltene Stadttor des Spätmittelalters in Deutschland. Die Silhouette des Lübecker Holstentores ist weit über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins bekannt. Das Holstentor wurde zum Wahrzeichen der Hansestadt Lübeck: Marzipanhersteller und andere Lübecker Firmen verwenden es als Warenzeichen.
Darüber hinaus gibt es eine ganze Anzahl von Briefmarken mit dem Bild des Holstentores und nicht zuletzt war es von 1958 bis 1991 auf dem 50-Mark-Schein der Deutschen Bundesbank zu sehen. Seit 1950 befindet sich in den Räumen des Holstentores das Stadtgeschichtliche Museum. Das zweite erhaltene Stadttor ist das Burgtor. Es ist in die Überreste der Befestigungsanlagen am nördlichen Stadtrand integriert. Jeder, der sich von Norden her der Lübecker Altstadt nähert, muss das Burgtor durchfahren oder durchlaufen. Das Mühlentor sowie das Hüxtertor wurden abgerissen, bevor das Geschichtsbewusstsein in Lübeck durchgriff.
Foto: © Sven L. / PIXELIO
Lübeck-Travemünde
Lübeck-Travemünde liegt rund 20 Kilometer entfernt vom Lübecker Zentrum und entwickelte sich aus einer Fischer- und Lotsensiedlung. Seit 1802 ist Lübeck-Travemünde eines der ältesten und traditionsreichsten deutschen Seebäder. Hier finden Sie eine der schönsten Strandpromenaden an der deutschen Küste mit einem breiten Sandstrand in der geschützt liegenden Lübecker Bucht. Bedeutende Bauwerke in Lübeck-Travemünde sind der rund 30 m hohe Alte Leuchtturm, das 32-stöckige Maritim-Hotel, auf dem heute das Travemünder Leuchtfeuer mit einer Reichweite von rund 50 km steht, das Spielcasino sowie der Strandbahnhof, der im Jahre 2006 aufwändig restauriert wurde.
Foto: © Anne Bermüller / PIXELIO
Niederegger
In Lübeck begann der Siegeszug des Marzipan um die Welt. Georg Niederegger (1777 – 1856) gründete die Manufaktur, die noch heute im Eigentum seiner Familie das unwiderstehliche Naschwerk in vollendeter Qualität herstellt. Direkt gegenüber dem Rathaus in der Breiten Straße befindet sich das Café Niederegger mit dem Marzipan Salon. Die Ausstellung im Marzipan-Salon nimmt den Besucher mit auf eine lange Reise, die die Mandel-Spezialität in vielen Jahrhunderten von ihren orientalischen Ursprüngen bis in die Hansestadt zurückgelegt hat.
Foto: © Richard Ohl / PIXELIO
St.-Marien-Kirche
St. Marien, die Kirche des Rates der Hansestadt Lübeck, ist die drittgrößte Kirche Deutschlands. Sie gilt als besonders wertvolles und großartiges Beispiel kirchlicher Backsteingotik. Gotische Kathedralen in Frankreich und Flandern dienten als Vorbilder der dreischiffigen Lübecker Basilika mit ihrem fast 40 Meter hohen Mittelschiff und den beiden 125 Meter hohen Türmen. Bei St. Marien zu Lübeck wurden erstmals die Formen der Gotik aus dem Naturstein in das heimische Backsteinmaterial "übersetzt". Damit wurde St. Marien zum Vorbild für zahlreiche gotische Backsteinkirchen im gesamten Ostseeraum.
Foto: © T. Möller Roggenhorst / Wikimedia Commons
Viermastbark
Das schnittige Schiff wurde bei Blohm & Voss in Hamburg für den Getreide- und Salpetertransport gebaut. Am Heiligabend des Jahres 1911 trat die "Passat" für die Reederei Laeisz die erste Reise von Hamburg um Kap Horn nach Chile an. Bei günstigem Wind segelte sie bis zu 18 Knoten schnell und trotzte so der aufkommenden Konkurrenz der Dampfschiffahrt. Im Jahre 1951 wurde die "Passat" zu einem frachttragenden Schulschiff umgebaut und erhielt einen 1000-PS-Motor. 1957 geriet sie auf der Heimreise von Montevideo in einen schweren Sturm und musste mit Schlagseite in Lissabon einlaufen. Da das Schwesterschiff "Pamir" kurz vorher unter ähnlichen Umständen untergegangen war, wurde die "Passat" außer Dienst gestellt. Die Stadt Lübeck rettete das stolze Schiff 1959 vor dem Abwracken, gab ihm einen festen Liegeplatz an der Travemündung und stellte es unter Denkmalschutz. Die "Passat", das letzte deutsche Großsegelschiff, erinnert an die Zeiten, als Seefahrt noch gleichzusetzen war mit Kampf und Abenteuer. Sie liegt im Passat-Hafen in Lübeck-Travemünde und kann von ca. Mitte Mai - Mitte September besichtigt werden.
Foto: © Anne Bermüller / PIXELIO


